Die Qual der Wahl: der eigentliche
Ausschreibungsprozess

Mit einem soliden Grundkonzept und einem umfassenden Leistungsverzeichnis sind die Vorarbeiten geleistet. Nun können die zu vergebenden Leistungen für Transport oder sonstigen Ausführungen ausgeschrieben werden: Aber auch dieser Prozess erfordert spezifisches Knowhow.

Zunächst gehören zu den Ausschreibungsunterlagen auch genaue Instruktionen für die Ausschreibungsteilnehmer, welche Informationen sie einreichen sollen – neben der Kostenkalkulation kann es hier etwa sinnvoll sein, Referenzen und/oder andere Eignungsnachweise, etwa in der Form schriftlicher Eigenerklärungen, zu fordern. Gemäß VOL muss der Auftraggeber zudem umfassend offenlegen, nach welchen Kriterien letztlich der Zuschlag erteilt werden wird.

Sind die Ausschreibungsunterlagen komplett, steht die Bekanntmachung an – und damit verbunden die Herausforderung, sicherzustellen, dass kompetente Unternehmen auch tatsächlich reagieren und Angebote abgeben. Gut, wenn man jemanden hat, der die relevanten Anbieter, Medien und die Gepflogenheiten der Branche kennt und die Ausschreibung dadurch zum richtigen Zeitpunkt in die geeigneten Kanäle zu speisen vermag.

Bleibt noch die Aufgabe, den geeignetsten Logistikunternehmer auszuwählen. Dabei gilt es nicht nur den veranschlagten Endpreis zu prüfen, sondern aus den möglicherweise umfangreichen Einreichungen herauszulesen, ob die angebotenen Leistungen tatsächlich den Erfordernissen entsprechen und die Kompetenz des Dienstleisters belegen. Auch hierbei ist unsere Erfahrung aus zahlreichen Projekten der Produktionsstättenverlagerung von Vorteil.